Systemische Beratung
Systemische Beratung
Gerade durch die Arbeit mit Kindern, wurde mir bewusst, wie wichtig hierbei die phänomenologisch-systemische Sichtweise ist. Mit diesem Hintergrund erweitert sich das Handlungsfeld. Den Eltern und allen aus dem Familiensystem Dazugehörenden ihren gemäßen Platz zu geben, bewirkt oft Erstaunliches. Aus der anfänglichen Problemorientiertheit, stark durch den Elternauftrag gefördert, entsteht zunehmend ein ressourcen- und lösungsorientiertes Vorgehen. Den Fokus generell ausschließlich auf ein betroffenes Kind oder einen Erwachsenen zu richten, empfinde ich daher als unangebracht. Es ist ein Unterschied, ob ich mich mit einem einzelnen Menschen befasse, oder ob mein Blick auch die anderen Menschen miteinbezieht, mit denen dieser Einzelne verbunden ist.
Dem äußeren Druck widerstehen
Bei erwachsenen KlientInnen herrscht oft die Meinung vor, dass es der Therapeut oder die Therapeutin ist, welches das Ungemach an Schmerz oder sonstigen Problemen beseitigen soll. Als Therapeutin widerstehe ich diesem äußeren Druck, indem ich mit dem bleibe was ist, mit den Bewegungen der Seele mitgehe, die Grenzen anerkenne, und um die Ordnungen der Liebe weiß. Dann handle ich im Einklang.
Mit welcher Methode ich auch arbeiten mag, Craniosacral, Systemisches oder Anderes, mein Hintergrund bleibt der Gleiche. Zustimmung zu dem, was ist, kann Lösung bewirken, und die Zeit ist unser bester Verbündeter. Die phänomenologisch-systemische Aufstellungsarbeit von Bert Hellinger hat eine große Bewegung in den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens, der Pädagogik und der Medizin hervorgerufen. Die Craniosacrale Methode ist eine ideale Ergänzung für die phänomenologisch-systemische Einzelarbeit und Gruppenaufstellung im Sinne Bert Hellingers.
Sonja Kriener über die Übereinstimmung von Systemischer Arbeit und Cranio


