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Home Man. Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage

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Schon im alten Griechenland, kannte man die Chlylusgefäße, also jenen Teil des Lymphsystems, der im Darm zu finden ist. Dennoch dauerte es bis zu den 1950er Jahren, bis die Lymphdrainage Fuß fasste. Eine Voreiterrolle nehmen Dr. Emil Vodder und seine Frau Estrid Vodder ein, die innerhalb der Disziplin eine eigene Methode entwickelten und ab 1971 an der nach ihnen benannten Dr. Vodder-Schule in Walchsee (Österreich) ihre "Manuelle Lymphdrainage" unterrichteten. Heute ist die "Manuelle Lymphdrainage" nach Dr. Vodder ein fixer Bestandteil der klinisch-therapeutischen Methoden und wird in zahlreichen Kliniken und Praxen sowohl therapeutisch als auch kosmetisch angewandt.
 
 
Sanfte Methode 
 
Die Lymphdrainage ist eine sanfte manuelle Methode, bei der die Lymphtätigkeit gezielt angeregt wird, um "lymphpflichtige Last", die sich in Form von Stauungen und Ödemen im menschlichen Körper zeigt (z.B. Tränensäcke), zu aktivieren und in Fluss zu bringen, sodass diese ausgeschieden werden kann. Diese Aktivierung geschieht durch rhythmisch bewegende Handgriffe stimuliert. 
 
 
Die Lymphdrainage wirkt ...
 
  • entödematisierend auf die Bindegewebsgrundsubstanz (Lymphgefäßsystem, Blutkapillare)
  • auf das Nervensystem (Wirkung auf das vegetative Nervensystem sowie schmerzstillende Wirkung)
  • auf die Muskulatur (Skelettmuskulatur, Gefäßwandmuskulatur, Darmmotorik)
  • auf das Abwehrsystem (Wirkung auf das spezifische und unspezifische Abwehrsystem)
 
Aufgrund der umfassenden Wirkung der Lymphdrainage, ist diese weitreichend einsetzbar. Besonders gut eignet sie sich bei folgenden Beschwerdebildern: 
  • Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme)
  • Hämatomen
  • Frakturen nach Kieferoperationen und Zahnextraktionen,
  • Vernarbungen
  • Systemerkrankungen des Bindegewebes
  • Weichteilrheumatismus
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Arthrosen 
  • Kopfschmerz- und Migräne
 

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